Typhoon

Es war einmal… eine Duisburger Hardrock-Band namens TYPHOON.

Die spielte zwischen 1984 und 1994 über 100 Konzerte und die Jungens von TYPHOON stiegen in Duisburg schnell zu Lokalmatadoren auf und waren im damals angesagten Duisburger Szeneclub „Rock-o-la“ sowas wie die Hausband.

Zu Jury-Preisen der VHS Duisburg und der Frechener POP Akademie gesellte sich 1992 der renommierte Preis des Deutschen Rock- und Pop Musikerbands in der Kategorie Hardrock. Im gleichen Jahr erschien die erste Maxi CD der Band: „Sometimes“. Die CD wurde in den Musikzeitschriften durchweg positiv besprochen, wurde bald auch außerhalb Europas vertrieben und schaffte es in einige Indie-Charts. Zu dem Song „Long Haired & Tattooed“ erstellte die Band ihr erstes Musikvideo.

Das 1994 erschienene Album „Meteorology“ stellte einen weiteren Höhepunkt dar. Doch längst hatten sich die einzelnen Musiker in verschiedene Richtungen entwickelt. Und so fand im Oktober 1994 das bis heute letzte Konzert statt.

Sänger Stefan Werner, Bassist Dirk Blumhoff und Gitarrist Holger Karen wurden nach dem Ende von TYPHOON zu festen Größen in „Peter Burschs All Star Band“. Drummer Gilbert Steffan findet bis heute bei der Dinslakener Band „Imagine“ seine zweite musikalische Heimat. Gitarrist Damir Sabolovic hat eine Whitesnake Tribute Band gegründet, Keyboarder Jens Veerbeck blieb der Musikwelt als Unternehmer erhalten, der Webauftritte u.a. für die „Scorpions“ oder „Der Familie Popolski“ gestaltet hat.

2013 kam die Idee eines einmaligen Réunion-Konzertes auf, als sich alle sechs Musiker erstmals seit 1994 auf einer Party wieder trafen. Aus ersten Ideen wurden konkrete Planungen und nun ist es soweit: am 22.09.2017 stehen TYPHOON im Grammatikoff wieder gemeinsam auf der Bühne, um einen Abend lang die alten Songs von damals zu spielen.

Mit diesem Anniversary-Gig nimmt Typhoon das Publikum 25 Jahre nach Erscheinen ihrer ersten CD mit auf eine Zeitreise in die wilden Jahre der Lockenmähnen und Schnürlederhosen.

Dazu passend wird der Saal nach dem Konzert kurzerhand umgestaltet in eine „Rock-o-la“-Disco. Damit das alles auch authentisch gelingt, wurde mit „DJ Otti Bond“ einer der Original-DJs aus dem legendären Rock-o-la für den Platz hinter den Plattentellern verpflichtet.